Tag Heuer Carrera

Die TAG Heuer Carrera gehört zu den "wiederbelebten" Serien des Hauses. Im Jahr 1963 begann Jack Heuer einen Chronometer für Rennfahrer und Autorennen zu entwickeln, die beim "Carrera Panamerica Mexiko" Straßenrennen eingesetzt und danach benannt wurde. Mit der Sportuhr, die wasserdicht, mechanisch und strapazierfähig war, ließ sich die Zeit bei Autorennen messen. Jeder Ferrari-Fahrer, etwa Carlos Reutemann oder Niki Lauda, hat sie einst benutzt. Die TAG Heuer Carrera überzeugte damals durch ihr ausgeglichenes und übersichtliches Zifferblatt und ihre Robustheit. 2005 kam erstmals eine Neuauflage der TAG Heuer Carrera. Die Chronometer waren mit Automatik-Uhrwerk Tag Heuer Kaliber 16 ausgestattet und hatten einen Gehäusedurchmesser von 41 Millimetern. Die Datumsanzeige war bei drei Uhr angebracht und das Zifferblatt zeigte drei Hilfszifferblätter für Stunden, Minuten und Sekunden. Sie war bis zu 50 Meter wasserdicht. Den Zeitmesser schützte kratzfestes Saphirglas oben und unten. Das Armband war in Edelstahl, Gold-Edelstahl, Kautschuk oder Kalbsleder erhältlich. Zum "Ennstal Classic" Autorennen 2005 brachte TAG Heuer außerdem eine Sonderausgabe heraus, die auf 50 Stück begrenzt war. Die neueste Edition, die TAG Heuer Carrera Heritage Kollektion wurde nochmals verbessert. Sie ist nun auch mit einem automatischen Uhrwerk vom Kaliber 6 und einem Durchmesser von 39 Millimetern auf dem Markt. Sie zeigt das Datum bei sechs Uhr an. Einige der Modelle sind bis zu 100 Meter wasserdicht.

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TAG Heuer Carrera - Eine Legende im Motorsport

Die TAG Heuer Carrera gehört vermutlich zu den populärsten Uhrenmodellen weltweit. In jedem Fall ist sie einer der beliebtesten Zeitmesser bei watch.de. Bis dato hat die TAG Heuer Carrera bereits eine steile Karriere hinter sich: Sie wurde 1964 speziell zur Zeitmessung bei einem der waghaligsten Straßenrennen der Welt, der Carrera Panamericana Mexiko entwickelt.
Jack Heuer konzipierte die TAG Heuer Carrera nach drei wichtigen Kriterien: Sie sollte einfach ablesbar, absolut stoßsicher und wasserdicht sein. Die Ablesbarkeit erhöhte Heuer, indem er auf eine Drehlünette verzichtete und den Spannring zur Armierung des Uhrglases als Teil des Ziffernblatts verwendete: Er ließ das Bauteil, das eigentlich zur Erhöhung der Wasserdichte dient, mit einer Fünftelsekunden-Skala bedrucken und hatte damit eine Idee, die bis heute viele Hersteller kopieren.
Von Beginn an war die Carrera mit schwarzem und weißen Ziffernblatt erhältlich. Heute wird das farbliche Repertoire durch Farbtöne wie Blau, Grau oder Braun ergänzt. Im Innern der Carrera tickten zunächst die Handaufzugskaliber Valjoux 92 und 72. Der erste Chronograph mit Datumsanzeige folgte im Jahr 1966 auf Basis des Handaufzugswerks Landeron 189.

Mit dem Chronographen ins automatische Zeitalter

In den Jahren vor 1969 hatte sich TAG Heuer, in Zusammenarbeit mit Breitling, Dubois-Dépraz und Hamilton-Büren, ein spannendes Rennen mit Seiko und Zenith geliefert: Es ging um die Frage, wer den ersten Automatikchronographen auf den Markt brachte. Schließlich stellte TAG Heuer die neue Carrera vor, eine Weltneuheit höchster technischer Relevanz. Sie war mit dem Kaliber 11 ausgestattet, das über einen Mikrorotor aufgezogen wurde. Seiko und Zenith stellten in demselben Jahr eigene Automatikwerke für Chronographen vor.

Carrera und Ferrari

Zu ihrem 50. Geburtstag im Jahr 2014 hat sich die TAG Heuer Carrera längst zur Legende im Motorsport und der Uhrenbranche gemausert. Als Partner von Ferrari hatte Heuer in den 70er Jahren zahlreiche berühmte Fahrer als Markenbotschafter gewonnen wie Niki Lauda oder Jo Siffert. Genau genommen erhielt damals jeder Fahrer der Scuderia Ferrari (Motorsportabteilung von Ferrari) eine goldene Carrera geschenkt.
Die 80er Jahre waren die Geburtstunde des bekannten Kalibers Lemania 5100 mit einer zusätzlichen 24-Stunden-Anzeige und einem Minutenzeiger aus der Mitte. Bereits damals ging der Trend in Richtung Schwarz, zumindest wurden in dieser Zeit einige Carrera - Gehäuse schwarz PVD-beschichtet.

Re-Edition der ersten TAG Heuer Carrera

Die erste originalgetreue Neuauflage der ersten Carrera ereignete sich im Jahr 1996 - allerdings ohne Nennung des berühmten Namens. Damals gab es markenrechtliche Streitigkeiten mit Porsche. Glücklicherweise wurden diese schnell aus der Welt geschafft, weshalb der Schriftzug “Carrera” heute wieder die Ziffernblätter aller Modelle schmückt.
Die heutigen Carrera - Modelle sind häufig mit den typischen farblich abgesetzten Ringen um die Totalisatoren ausgestattet. Zudem warten sie mit größeren Gehäusen, einem modernisierten Design, Eta-Werken und kratzfestem Saphirglas auf (bei der ersten Carrera war es noch Kunststoff).
Noch immer gibt es eine große Vielfalt an Carrera - Modellen bis hin zu neuesten technischen Innovationen, wie der Carrera Mikrograph 100, Carrera Mikrotimer Flying 1.000 oder der Carrera MikrotourbillonS. Letztgenannte Modelle messen mit einer mechnischen Genauigkeit bis hin zur halben Tausendstelsekunde!
Einen genaueren Überblick über einzelne Modelle können Sie sich bei watch.de verschaffen. Hier bieten wir Ihnen eine große Anzahl an Carrera -Modellen. Sollten noch Fragen offen sein, wenden Sie sich gerne für eine persönliche Beratung an uns.

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