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Fortis

Nur wenige Uhrenmanufakturen können von sich behaupten durchgehend Uhren produziert zu haben. Bei Fortis handelt es sich um ein solches Unternehmen. Die Manufaktur mit Sitz in Grenchen feierte vor kurzem ihr 100-jähriges Bestehen und gehört damit zu den ältesten Schweizer Uhrenherstellern. Heute fertigt das Unternehmen hochklassige Uhren für erlesene Uhrenkenner.

Fortis in den Kinderschuhen

Der Gründervater Walter Vogt vertrat stets die Meinung, dass ein starker Markenname in Kombination mit einer reibungslos laufenden Produktion Voraussetzungen für ein erfolgreiches Bestehen in einem wachsenden Industriezweig mit starkem Wettbewerb sind. 1912 setzte er seine Vorstellungen in die Tat um und gründete die Uhrenmanufaktur an einem infrastrukturellen Knotenpunkt nahe dem Bahnhof in Grenchen. Nur ein Jahr später ließ er den Namen und das Firmenzeichen FORTIS urheberrechtlich schützen. Seine Idee war, verlässliche und hochqualitative Armbanduhren für den internationalen Markt zu fertigen und sah gute Chancen für das Gelingen seiner Vision, da Armbanduhren zu dieser Zeit im Trend lagen.

Die erste seriengefertigte Automatik-Armbanduhr der Welt

1922 ging Vogt eine Kooperation mit dem britischen Uhrenhersteller und Erfinder John Harwood ein. Dessen Vision war es, eine automatische Armbanduhr herzustellen und in im Zuge dessen war er auf der Suche nach einem Schweizer Unternehmen gewesen, das ihm half seinen Plan in die Tat umzusetzen. Nur vier Jahre später trug die Zusammenarbeit Früchte und die erste automatische Armbanduhr für die Serienproduktion, das Harwood-Modell, war geschaffen. Das Modell stieß auf breite Zustimmung und brachte Fortis die allgemeine Anerkennung als Uhrenhersteller der Extraklasse ein.

Pioniergeist als Steckenpferd

In den 1930er Jahren nahm Fortis eine Vorreiterrolle bei der Herstellung seiner ersten Chronographen ein und fertigte unter anderem die „Autorist“. Ein zu diesem Zeitpunkt gänzlich neues Konzept, dessen Besonderheit ein Aufzug der Uhr am Handgelenk über einen Armbandbügel war. Kurz vor Ende des zweiten Weltkriegs stellte Fortis eine der weltweit ersten wasserdichten Uhren vor. Mit einer Verfeinerung dieser Technik im Lauf der Jahre gelang es Fortis 1956 den Sieg im Chronometer-Wettbewerb des Schweizerischen Instituts für offizielle Zeitmesstechnik für den ersten wasserdichten mechanischen Alarm-Chronometer zu erlangen. Bis heute verkörpern die Modelle der FORTIS Aquatis Collection die perfekte Symbiose von preisgekröntem Design und Funktionalität. Ganz im Zeichen des Wandels fertigte Fortis in den 1960er Jahren die erste Kunststoff-Armbanduhr, die bis in 200m Tiefe wasserdicht war. Kurze Zeit später besann sich Fortis seiner Wurzeln und ging zur Fertigung von Fliegeruhren über, nicht ohne Erfolg. Mit seinen hochfunktionellen und verlässlichen Fliegeruhren stellte FORTIS zwei Höhenrekorde auf, weshalb diese die erste Wahl für Piloten und mehr als 60 Fluggeschwader weltweit wurden, einschließlich dem PC-7 Team der Schweizer Luftwaffe.

Fortis Uhren – galaktisch gut

Die Raumfahrtbehörde der russischen Föderation Roskosmos beschloss Fortis zum offiziellen Zeitmesser für seine Mission zu ernennen, nachdem es dessen Uhrwerke eingängigen Tests auf Belastbarkeit und Präzision unterzogen hatte. Seit seiner „Feuertaufe“ im Weltraum an Bord der Raumstation Mir im Jahr 1994 gehören FORTIS-Uhren zur Grundausstattung der Kosmonauten. Mit über 100.000 Erdumrundungen hat keine andere Uhr mehr Zeit im Weltraum verbracht. Als Anerkennung dieser Zusammenarbeit graviert Fortis das Emblem der Raumfahrtbehörde auf die Rückseite einer jeden Uhr der Cosmonautics Collection, so auch auf der FORTIS Official Cosmonauts, der ersten automatischen Armbanduhr im Weltraum.

Doch Fortis kann noch mehr vorweisen als „nur“ den Weltraum bereist zu haben. Anlässlich des 100-jährigen Firmenjubiläums erschuf Fortis den „Daybreaker“. Dabei handelt es sich um den weltweit ersten und einzigen Automatikchronographen mit Alarm- und GMT-Funktionen und eine der kompliziertesten Armbanduhren aller Zeiten, bestehend aus mehr als 500 mirkomechanischen Bestandteilen.

Damit erklärt sich FORTIS’ Philosophie von selbst. „Face the New“ bedeutet zukunftsweisendes Können und stetige Verfeinerungen, die von einem Meilenstein zum nächsten führen.

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