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Perlen oder Diamanten

Sie funkeln, sie strahlen, sie brillieren und zaubern ein Lächeln in das Gesicht einer jeden Frau. Diamanten. Ihre Anmut und Schönheit entbehren jedem Vergleich. Kaum ein Material hat eine so große, nahezu magische, Anziehungskraft. Nichtsdestotrotz können Diamanten den ersten Platz unter den edelsten Materialien der Erde nicht für sich allein beanspruchen. Perlen entfalten eine ebenso große hypnotische Wirkung auf den Betrachter und stehen in Sachen Charme und Glanz den seltenen Steinen in nichts nach.

Entstehung und Geschichte

Die Basis eines jeden Diamanten bildet Kohlenstoff, der über Millionen von Jahren stark komprimiert und erhitzt wurde. Die Steine entstehen in großer Tiefe und unter noch größeren Temperaturen. Zwischen 150 und 660 Kilometern unter der Erdoberfläche, sowie zwischen 1200 bis 1500 Grad Celsius, liegen die optimalen Bedingungen der Diamantenentstehung. Unterschiedliche Größen, Reinheitsgrade und Farben ermöglichen eine Klassifizierung der Diamantn. Für die Verarbeitung zu solchen ist eine Mindestgröße der Steine unabdingbar. Auch Perlen lassen sich mittels von Kriterien an einem Maßstab bewerten, der unter anderem den Faktor Größe miteinschließt. Ungleich Diamanten durchlaufen Perlen eine verhältnismäßig kurze Entstehungszeit von ungefähr zehn Jahren.

Der Pfad allumfassender Vollkommenheit

Bis ein Diamant seine endgültige Bestimmung in Form eines Schmuckstücks findet, muss er sich zuvor einigen Bearbeitungsschritten unterziehen. Erst nach Beseitigung des kleinsten Formmakels werden sie für die Weiterverarbeitung freigegeben. Klassischerweise findet man die Steine in Formen wie Tetra-, Okta-, und Dodekaedern als Rohdiamanten vor. Diamanten kommen in verschiedenen Farben und Schattierungen vor, unter anderem Gelb, Braun, Rot und Blau. Die Farben beruhen hauptsächlich auf Einbau von Fremdelementen wie beispielsweise Stickstoff oder Bor im Kohlenstoffgitter des Diamanten.
Die Grundfarben der Perlen hingegen, variieren zwischen Rosa, Weiß und Gold, oder auch von Grau bis Schwarz bei Tahiti-Perlen. Meistens finden sie Verwendung in Halsketten oder Armbändern. Die Bearbeitung in Form einer Schleifung ist bei Perlen nicht möglich, was dazu führt, dass qualitativ minderwertige Ware bereits während des Sammelns aussortiert wird. Insbesondere deshalb muss bei den limitierten Möglichkeiten der optischen Veränderung besondere Vorsicht walten gelassen werden, denn Perlen vertragen weder Hitze, noch Laugen oder Säuren.

Maßstäbe am Rande des Messbaren

Die qualitative Wertung eines Diamanten erfolgt mit Hilfe der „4C´s“. An Hand der Faktoren „Gewicht in Karat“ (Carat Weight), „Reinheit“ (Clarity), Schliff (Cut) und Farbe (Colour) wird ein Diamant bezüglich seines Wertes eingestuft.

  • Carat Weight
    Karat bezeichnet die für Diamanten übliche Gewichtseinheit. Je schwerer ein Diamant ist, desto wertvoller ist er. Ein Karat entspricht exakt 0,2 Gramm.
  • Clarity
    Die Reinheit des komprimierten Kohlenstoffs spielt eine wichtige Rolle bei seiner Beurteilung. Dafür wurde innerhalb des Qualitätsmaßstabfaktors eine eigene Bewertungsskala definiert. Der bestmögliche Wert wird mit „auch bei 10-facher Vergrößerung lupenrein (keine Einschlüsse und keine äußeren Fehler erkennbar)“ beschrieben. In solchen Fällen spricht man von einem perfekten Diamanten was die Reinheit betrifft. Das Gegenteil und somit gleichbedeutend mit der niedrigsten Qualitätsstufe, wird als „Einschlüsse mit bloßem Auge leicht erkennbar tituliert.
  • Cut
    Der Schliff eines Diamanten macht im Wesentlichen seinen Charakter aus. Während manche Schliffe den Diamanten regelrecht zum Leben erwecken und den Anschein hervorrufen können, dem Stein entstiegen Funken und Feuer, bewirken andere das genaue Gegenteil. Sie nehmen jegliche Lebensenergie und hinterlassen Einöde und Tristes.
  • Colour
    Je nach Farbe steigt oder sinkt der Stein in seiner Wertigkeit.
    Diamanten, die für das ungeübte Auge farblos zu sein scheinen, können vom Fachmann in verschiedene Farbklassen eingeteilt werden:

    Hochfeines Weiß+ (River), GIA-Bezeichnung: D
    Hochfeines Weiß (River), GIA-Bezeichnung: E
    Feines Weiß+ (Top Wesselton), GIA-Bezeichnung: F
    Feines Weiß (Top Wesselton), GIA-Bezeichnung: G
    Weiß (Wesselton), GIA-Bezeichnung: H
    Leicht getöntes Weiß+ (Top Crystal), GIA-Bezeichnung: I
    Leicht getöntes Weiß (Top Crystal), GIA-Bezeichnung: J
    Getöntes Weiß+ (Crystal), GIA-Bezeichnung: K
    Getöntes Weiß (Crystal), GIA-Bezeichnung: L
    Getönt 1 (Top Cape), GIA-Bezeichnung: M, N
    Getönt 2 (Cape), GIA-Bezeichnung: O

Auch Perlen können unter anderem mittels der Farbe in Kategorien eingeteilt werden. Allerdings ist das hier auffindbare natürliche Farbspektrum deutlich geringer, sodass der Aspekt der Farbe anders ausgelegt wird.

  • Farbe
    Die Farbe einer Perle setzt sich aus zwei Komponenten zusammen. Zum einen der Körperfarbe, d.h. der Grundfarbe der Perle, sowie dem farblichen Schimmer, der über der Perle zu schweben scheint. Je reiner die Farbe und je weniger Unreinheiten oder Sprenkel sie aufweist, desto wertvoller ist sie.
  • Form
    Die Bandbreite unterschiedlicher Formen ist groß. Von rund, semi-rund über oval bis hin zu tropfenförmig ist alles vertreten.
  • Größe
    Die Einstufung an Hand der Größe erfolgt stets gemäß dem mittleren Durchmesser der Perle.
  • Lüster
    Als Lüster wird der Perlglanz der Oberfläche beschrieben. Dieser wird durch die Lichtbrechung und die Lichtreflexion hervorgerufen und gilt bei gleichmäßiger und klarer Reflexion als besonders makellos. Bei Perlen gleicher Größe wird im Allgemeinen der Lüster als entscheidendes Kriterium der Einstufung herangezogen.
  • Oberflächenqualität
    Zwischen Lüster und Oberflächenqualität besteht ein unmittelbarer Zusammenhang. Eine glatte und reine Perle bietet stets eine bessere Lichtreflexion als eine durch Unebenheiten, Vernarbungen oder Vertiefungen beschädigte.

Das Auge des Betrachters

Thomas Edison sagte einst:

„Es gibt zwei Dinge, die ich leider nicht mehr erfinden kann: das sind Perlen und Diamanten.“

Unabhängig, ob Sie sich für den sanft schillernden Glanz einer Perle oder das markante Auftreten eines Diamanten entscheiden. Sie treffen auf jeden Fall eine hervorragende Wahl deren Unterschied wohl nur im Auge des Betrachters liegt.

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