Tudor

Tudor – die günstige Rolex

Tudor und Rolex

Mit der Uhrenmarke Tudor, verwirklichte Rolex-Gründer Hans Wilsdorf eine Vision: Eine Armbanduhr erfinden, “die von unseren Fachhändlern preisgünstiger verkauft werden kann als unsere Rolex, die jedoch ebenso zuverlässig ist.“ Tudor ist die günstige Alternative zur Rolex und hat inzwischen einen festen Platz in der Luxusuhrenwelt.

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Die Gründung der Marke Tudor

Für viele Uhrenfans ist eine Armbanduhr von Rolex der Traum überhaupt, doch nicht jeder kann sich die Zeitmesser mit dem markanten Kronen-Logo leisten. Selbst gebrauchte Exemplare bewegen sich teils in beachtlichen Preisregionen. Das beschäftigte bereits den 1961 verstorbenen Gründer Hans Wilsdorf und so ließ er die Marke „The Tudor“ schon 1926 ins Handelsregister eintragen, damals noch für die Firma Veuve de Philippe Hüther. 1936 übernahm er die Marke selbst und machte sie zu seiner eigenen. Erst weitere 10 Jahre später, hatte der Unternehmer sein Ziel erreicht: Er gründete die Tochtergesellschaft Montres Tudor SA und präsentierte zwölf Monate später das erste Modell – die Tudor Oyster.

Logo: Das erste Markenzeichen debütierte in Gestalt einer stilisierten Rose mit einem Wappenschild. Die Rose wählte Wilsdorf aufgrund seiner Liebe zu England und den Markennamen nach dem walisischen Königsgeschlecht Tudor. Ab 1969 wurde die Rose allmählich vom Wappenschild abgelöst.

Die Oyster besass ein wasserdichtes Gehäuse, in dem das kupferfarbene, aus Messing gefertigte Automatikkaliber 390 ausreichend Platz fand. Wilsdorf hatte die Entscheidung getroffen, dass die Oyster Prince – Einführung 1952 – mit der Rolex genau zwei Vorteile teilen darf: das wasserdichte Oyster Gehäuse und den originalen Rotor-Selbstaufzug. Das Werk war kein eigenes Manufakturwerk, sondern ein zugekauftes ETA-Kaliber. Dieses Vorgehen ermöglichte die günstigen Verkaufspreise.

Dreißig Exemplare dieses Modells begleiteten im gleichen Jahr eine Expedition der Royal Navy nach Grönland, um sich unter extremsten Bedingungen zu beweisen. Eine weitere in den 1950er Jahren aufsehenerregende Werbekampagne von Hans Wilsdorf war es, Arbeiter, die den ganzen Tag mit Pickeln und Presslufthämmern arbeiteten, mit Tudor-Uhren auszustatten. So demonstrierte er auf einzigartige Weise die Widerstandsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Präzision der Uhren.

In den sechziger Jahren begann der Schweizer Hersteller mit der Entwicklung von Uhren für professionelle Taucher und produzierte von 1964 bis 1966 die Prince Submariner für die US-Navy. Später kam das Modell Marine Nationale für die französische Marine dazu. Durch die ständige Weiterentwicklung hielten Tudor Taucheruhren schon bald dem Wasserdruck in 200 Metern Tiefe stand. Bis in die 1990er Jahre wurden die Modelle mit Gehäusen und Bändern ihrer Rolex-Pendants ausgestattet.

Die Tudor als begehrtes Sammlerobjekt

1970 wurde der erste Tudor Chronograph Oysterdate präsentiert. Dieser verfügte über das Valjoux Kaliber 7734 mit mechanischem Handaufzug und einen Chronographen-Mechanismus mit Nocken. Mit einem Durchmesser von 39 Millimetern war der Chronograph für damalige Verhältnisse sehr groß. Auch durch die prägnanten, abgeschrägten Kanten der Bandanstöße und die markante Linienführung wirkte die Uhr außergewöhnlich markant. Das farbenfrohe Zifferblatt rundete diesen extravaganten Eindruck ab. Der Mut zur Einzigartigkeit zahlte sich für Hans Wilsdorfs Uhrenschmiede schnell aus: Der Oysterdate Chronograph fand in kürzester Zeit eine treue Gefolgschaft und ist heute unter Sammlern und Liebhabern sehr begehrt. Eine geschätzte Besonderheit ist, dass Zifferblätter, Gehäuse und Armbänder individuell und nach eigenem Geschmack kombiniert werden können. So ist jede Tudor Uhr einzigartig.

Beliebte Modelle

Zu den beliebtesten Kollektionen gehören die Tudor Black Bay, Pelagos und die Damenkollektion Clair de Rose. Wer schwarze Uhren schätzt, wird mit der Fastrider Black Shield fündig.

Tudor Fastrider Black Shield Keramik Automatik Chronograph

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Im Herzen der Black Bay tickt ein extrem robustes Manufakturwerk, das über einen Zeitraum von fünf Jahren entwickelt und verbessert wurde. Das Ergebnis sind 70 Stunden Gangreserve und zertifizierte Ganggenauigkeit. Optisch orientiert sich die Heritage Black Bay an ursprünglichen Taucheruhren wie der Oyster Prince Submariner (Referenz 7922 mit einer Wasserdichte bis zu 100 Metern) aus dem Jahr 1954.

Tudor Heritage Black Bay GMT Pepsi Stahl Automatik Armband Oyster 41mm Ref.79830RB

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Die Damenkollektion Clair de Rose bezaubert durch sanfte Rundung des Gehäuses und die eindrucksvolle Aufzugskrone mit Cabochon und besinnt sich auf frühere Kollektionen wie Princess, Glamour und Miss zurück.

Tudor Princess Oysterdate Lady Spider Web Stahl 18kt Gelbgold Automatik, Bj. 1985

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Seit 2015 sind die Uhren aus des Schweizer Unternehmens auch mit mechanischen Manufakturwerken ausgestattet. Heute stehen bekannte Markenbotschafter wie Lady Gaga, die neuseeländische Rugby-Nationalmannschaft “All Blacks” oder Fußball-Weltstar David Beckham für die Marke.

Dank Wilsdorfs Vision, bietet Tudor heute mechanische Armbanduhren, die sich durch ihren eigenen Stil, bewährte Zuverlässigkeit und ein beispielloses Preis-Leistungs-Verhältnis auszeichnen. Im Gegensatz zu Rolex, wo neben Werken auch Zifferblätter, Gehäuse und Metallbänder selber gefertigt werden, gilt bei Tudor abgesehen von den Uhrwerken ein vertikales Modell mit mindestens zwei Zulieferern für alle nötigen Komponenten. Swiss Made steht dabei im Fokus. Ursprünglich war die Marke als günstige Alternative zu Rolex gedacht. Doch mit sensationellen Uhrenmodellen und einer neue Markenausrichtung hat sich Tudor einen eigenen Platz in der Luxusuhrenwelt erobert.

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Ihr Watch.de-Team

 

 

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