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Taucheruhren von Rolex, Omega und Co.
– Im Reich von Kapitän Nemo

Im Rausch der Tiefe: Tauchen ist eine beliebte und fest verankerte Sportart in der heutigen Gesellschaft. Rund zwei Drittel der Erdoberfläche ist mit Wasser bedeckt – den größten Teil machen dabei die Weltmeere aus, in denen sich Hobby-Schnorchler und professionelle Taucher tummeln. Allein in Deutschland gibt es fast eine halbe Million Intensiv- und Gelegenheitstaucher, und jährlich begeistern sich mehr für den Tauchsport. Profis wissen, das Abtauchen mit der richtigen Uhr, die den Druck und Belastungen in der Wasserwelt standhalten kann, ist ein absolutes Muss. Die passenden Uhren sind unerlässliche Begleiter, wenn es hinab in die Tiefe geht. Der Atemgasvorrat in der Druckluftflasche ist begrenzt. Beim Auftauchen müssen Dekompressionsstopps gemacht und Zeiten genau eingehalten werden, um sich nicht in Gefahr zu begeben.Viele Uhren haben sogar eine höhere Druckbeständigkeit als die vorgeschriebenen zwanzig Bar der Norm. Obwohl die meisten Sporttaucher nicht tiefer als 40 Meter gehen, ist es sinnvoll eine Sicherheitsreserve zu haben. Schwimmbewegungen unter Wasser und Stöße gegen die Uhr erzeugen einen zusätzlichen Druck auf den Zeitmesser.

Wir stellen Ihnen hier zehn Wassergänger vor.

 Ein perfekter Tauchbegleiter

Die Rolex Submariner ist eine der beliebtesten Taucher-Uhren, sie ist bis auf 30 Bar ( 300 m) wasserdicht.  Sie besticht durch ihr zeitloses Design und ihre Robustheit. Das neueste Modell der Submariner wird zudem mit kratzfester Keramik-Lünette sowie der nach neuestem Stand entwickelten Oysterlock-Schließe ausgeliefert. Wer aber das High-End Tauchermodel aus dem Hause Rolex möchte, für den ist die Rolex Deep Sea genau das Richtige. Die Deep Sea ist bis auf 300 Bar (3.000 Meter) wasserdicht – diese Topwerte erreicht das Modell durch extra dickes Glas ohne Lupe für das Datum und durch das antimagnetische, massive Stahlgehäuse. Auf watch.de finden Sie alle Modelle der Rolex Submariner sowie der Rolex Deep Sea.

In den Farben des Meeres eintauchen können Unterwasserliebhaber mit dem Aquatimer Chronograph von IWC. Er hält einem Druck von bis zu 12 Bar stand, besitzt natürlich eine Drehlünette und genügend Leuchtmasse. Der 44 Millimeter große Stopper mit Kautschukband von watch.de kann schon für 4.999 Euro Ihr neuer Begleiter beim nächsten Tauchgang werden.

Die erfolgreichste Omega ist wohl die Seamaster Diver. Ausgestattet mit Heliumventil, einseitig drehbarer Lünette und einer Wasserdichtheit von bis 300 Metern können nicht nur Agenten wie James Bond in seinen neusten Kinostreifen damit auf Tauchstation gehen. Angetrieben wird die Uhr von einem Chronometer-zertifizierten Automatikkaliber. Auf watch.de gibt es mehrere Modelle der legendären Taucheruhr zu kaufen.

Mondzyklus und Gezeitenkoeffizient bei der Zwölf, Anzeige der Zeiten von Ebbe und Flut bei der Sechs, Gezeitenverlauf zum Abschätzen von Wasserstand und Strömungsstärke bei der Neun – die Admiral’s Cup Tides 48 von Corum ist nicht nur eine Taucheruhr. Sie gibt auch Auskunft über die Gezeiten. Die Uhr gibt es auf watch.de für 7.370 Euro. Der Deep Sea Chronograph hat eine einseitig drehbare Lünette zum Vorwählen und einen Chronograph zum Messen der Tauchzeit. Ihr 48 Millimeter großes Edelstahlgehäuse hält bis 30 Bar wasserdicht.

In Sachen Taucheruhren kennt sich hingegen Panerai schon seit den Anfängen aus. In den 1940er Jahren baute die Uhrenmarke Modelle für die italienische Marine. Besonders beliebt ist das Modell  Luminor Marina mit Handausfzug, das bis 300 Meter wasserdicht hält. Gehäuse dieser 44 Millimeter messenden Panerai ist aus Edelstahl – das macht die Uhr stabil. Die Luminor ist doppelseitig entspiegelt und die Krone ist mit patentiertem Panerai Schutzbügel ausgestattet.

Wenige Taucher kommen jemals in Tiefen von mehreren Hundert Metern. Wen es allerdings doch so weit nach unten verschlägt, kann seine TAG Heuer Aquaracer Caliber 5 mitnehmen. Sie hält einem Druck von 50 Bar stand und hat ein automatisches Heliumventil. Als professionelle Taucheruhr besitzt die Aquaracer eine einseitig drehbare Lünette mit Leuchtpunkt, stark leuchtende Zeiger und Indexe sowie Lünettenreiter, die das Einstellen des Drehrings auch mit Tauchhandschuhen ermöglichen. Die Uhr gibt es mit Kautschukband für 2.050 Euro auf watch.de.

Karbon und Keramik: Das Gehäuse der Royal Oak Offshore Diver von Audemars Piguet ist extrem widerstandsfähig. Sie hält einem Druck von 30 Bar stand und die 42 Millimeter große Uhr ist mit einer innenliegenden und einseitig drehbaren Tauchskala ausgestattet.

Der Black Sea Chronograph von Ulysse Nardin hingegen kommt im feinen Edelstahlgehäuse und ist bis 200 Meter wasserdicht. Getragen wird die Taucheruhr am schwarzen Kautschukband mit Keramikeinlage.

Breitlings Superocean Heritage Chronograph besitzt eine symmetrische Zifferblattaufteilung: Das Datum sitzt bei der Sechs statt auf der bisherigen Position bei drei Uhr. Mit Kautschukband ausgestattet und 200 Meter Tauchtiefe ist der Diver für 3.880 Euro auf watch.de erhältlich.

Die Hydro Conquest von Longines kann bis in Tiefen von 300 Meter vordringen. Die blaue Aluminiumlünette harmoniert farblich mit dem Zifferblatt. Im Innern arbeitet ein Automatikkaliber. Durch eine integrierte Verlängerung kann die Uhr mit Edelstahlband auch über dem Taucheranzug getragen werden. Den Chronograph mit Kautschukarmband gibt es für 1.199 Euro auf watch.de zu kaufen.

Was sollte beim Kauf einer Taucheruhr beachtet werden?

Eine Taucheruhr muss mindestens zwanzig Bar Wasserdruck aushalten – das entspricht dem Druck in einer Wassertiefe von ca. 200 Metern. Des Weiteren sollte sie salzwasserbeständig, stoßsicher und antimagnetisch sein. Auch bei hoher Belastung muss die Krone dicht bleiben, es darf keine Feuchtigkeit in die Uhr gelangen. Die Uhr sollte zudem eine Einrichtung zur Vorwahl einer bestimmten Zeitspanne besitzen, beispielswiese einen Skaleneinstellring (Taucherdrehring), der gegen Verstellen gesichert ist (einseitig drehbare Lünette). Ebenso sollten Zifferblatt und Einstellring eine Minutenteilung besitzen, mit einer abgesetzten Fünf-Minuten-Markierung. Dieser Einstell- oder Taucherdrehring muss genau wie die Zeiger im Dunkeln abgelesen werden können.

Der Druck zählt

Zum Schnorcheln oder Schwimmen sind zehn Bar Druckfestigkeit völlig ausreichend. Dabei gilt: 1 Bar = 1 ATM = 10 Metern. Bei der Wasserdichtheit von fünf Bar kann man mit der Uhr duschen oder baden, bei drei Bar sollten aber nur noch die Hände gewaschen werden. In Deutschland dürfen solche Uhren nicht mehr mit „30 Meter wasserdicht“ beworben werden, weil hier der falsche Eindruck entsteht, man könnte mit diesen in eine solche Tiefe tauchen. Zum Tauchen sollte die Uhr eine Druckfestigkeit von mindestens 20 Bar (200 Meter) aufweisen. Je höher die Angabe, desto besser ist die Uhr zum Tauchen geeignet. Trotz einer hohen Druckfestigkeit kann Feuchtigkeit in das Gehäuse eindringen. Etwa beim Hineinspringen ins Wasser oder bei Schwimmbewegungen kann kurzfristig ein höherer Wasserdruck auf die Dichtungen entstehen. Wenn die Uhr nach einem längeren Sonnenbad durch einen Sprung ins Wasser deutlich abgekühlt wird, kann der Druck beim Auftreffen auf die Wasseroberfläche in Kombination mit dem Unterdruck schneller dazu führen, dass Feuchtigkeit eindringt. Beim schnellen Temperaturwechsel kann die Uhr von innen beschlagen, dann muss diese zum Uhrmacher gebracht werden.

Alles im Blick

Neben der Robustheit und Druckfestigkeit der Taucheruhr ist vor allem eine gute Ablesbarkeit unter Wasser für den Taucher überlebenswichtig. Schon ab zehn Metern Wassertiefe kann es richtig dunkel werden. Leuchtmasse auf Zeigern und Drehring sind deshalb unerlässlich. Ebenso kann Luft, die sich unter dem Glas befindet, bei schräger Draufsicht unter Wasser zu Speigelungen führen und so die Ablesbarkeit verschlechtern oder unmöglich machen. Gläser bei Taucheruhren sollten deshalb grundsätzlich entspiegelt sein. Salzwasser ist aggressiv und kann das Material der Uhr mit der Zeit spröde und brüchig machen. Das Gehäuse sollte salzwasserbeständig  sein. Um die Uhr zu pflegen, sollte sie aber nach jedem Meerwassereinsatz mit Süßwasser abgespült werden. Ein verstellbares Armband ist für Taucheruhren sinnvoll, da man sie im kalten Wasser über einem Taucheranzug trägt. Hier muss das Armband der Uhr angepasst werden – entweder kann es ausgeklappt und stufenlos verstellt oder die Weite (Kautschukband mit Dornschließe) flexibel geregelt werden.

Tipp: Die Wasserdichtigkeit bei Uhren ist keine bleibende Eigenschaft. Schläge, Einwirkungen von Chemikalien oder normale Alterung der Dichtungen können auf Dauer dazu führen, dass die Uhr nicht mehr wasserdicht ist. Deshalb sollten Taucheruhren jährlich durch einen Uhrmacher überprüft werden.

 

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