Omega

Omega Constellation: Ein Name, ein Mythos, eine Erfolgsgeschichte

Sie zählt noch lange nicht zum alten Eisen: Die Omega Constellation feierte im vergangenen Jahr ihren 60. Geburtstag und ist zugleich auch eine der bedeutendsten Modelle des Schweizer Luxusuhrenherstellers. Die allererste Constellation wurde von Omega 1952 lanciert und löste Begeisterungsschübe in der Uhrenwelt aus. Die filigrane, elegante und edle Uhr ließ die Konkurrenz vor Neid erblassen. Die Omega Constellation ist seither ununterbrochen auf dem weltweiten Markt gefragt. Die komplette Uhrenmodellreihe, zu der die Uhrentypen Chronometer, Quarz, Double Eagle Chronometer, Double Eagle Chrono und Double Eagle Perpetual Calendar gehören, hat eine bewegende und besondere Geschichte hinter sich.

Die Constellation war und ist bis heute ein Glanzstück unter den Omega-Modellen. Hier verbinden sich Luxus und Präzision. Als offizieller Chronometer darf sich eine Uhr nur dann bezeichnen, wenn ihr Schweizer Uhrwerk eine Prüfung des unabhängigen Schweizer Observatoriums Contrôle offiziel suisse des chronomètres (COSC) bestanden hat – so auch alle Omega Constellation-Uhren. Obwohl einige der Kaliber in diesen Omega Uhren den Werken anderer Kollektionen wie Seamaster und Geneva entsprachen, besaßen nur die Werke der Spitzenmodelle das Chronometerzertifikat. Die Gehäuseböden der Constellations hatten sogar bei den Stahlausführungen das goldene Emblem mit eingraviertem Genfer Observatorium und Sternenhimmel. In den 1950er und 60er Jahren war die Omega Constellation für viele andere Luxusmarken ein gefürchteter Konkurrent. Die Kollektion reichte von Uhren aus Edelstahl bis zu Platin-Modellen (Constellation Grand Luxe). Alle waren von großer Finesse und hatten die gleichen hochpräzisen Omega-Uhrwerke.

Noch heute zählt die Constellation zu einer bedeutenden Modellreihe von Omega, derzeit gibt es fünf Uhrentypen:

  • Chronometer
  • Quarz
  • Double Eagle Chronometer
  • Double Eagle Chrono
  • Double Eagle Perpetual Calendar

Omega Constellation Grand Luxe

Die allerersten Omega Constellation-Modelle besaßen ein Automatik-Uhrwerk mit kleiner Pendelschwungmasse, die als „Hammerautomatik“ bezeichnet wurde. Bald darauf begann Omega jedoch die Uhrwerke mit normalen Schwungmassen, wie sie auch heute bekannt sind, auszustatten. Die Constellation-Kollektion bestand zu Hollywoods Glanzzeiten aus eleganten Uhren mit einer großen Vielfalt von Zifferblättern. Für Sammler zählen diese zu den begehrtesten Uhren, darunter auch die Constellation mit „Pie-Pan“- Zifferblatt, das, ungewöhnlicher Weise, einer Backform nachempfunden wurde. Die Ausführung der Zifferblätter, Stundenindizes sowie Zeiger war von hoher Qualität und aus Gold oder einer Kombination von Stäben aus Gold und Onyx gefertigt.

In den 1970er Jahren wurden von der Constellation unterschiedliche Varianten hergestellt. Obwohl für Sammler heute sehr interessant, besitzen diese nicht mehr die elegante und luxuriöse Anmutung der frühen Constellation-Modelle. Eine der interessantesten Omega Uhren der 1970er Jahre ist die Constellation Megaquartz f2.4MHZ, eine elektronische Uhr mit einem extrem präzisen Werk, die 1972 eingeführt wurde. Eine dieser Megaquartz-Modelle hatte ein Zifferblatt aus Aventurin-Quarz, einem Material, das perfekt mit der Gravur des Genfer Observatoriums und des Sternenhimmels harmonierte.

Warum etwas, das so erfolgreich ist nicht einem Facelift unterziehen, dachten sich die Designer der Manufaktur schließlich. Gesagt, getan: 30 Jahre später nach der ersten stellte Omega mit der Neuauflage der Constellation das „Manhattan“ Modell von 1982 vor. Dieses stand auch für die aktuelle Modellreihe der Omega Constellation Pate. Das Modell Manhattan entwickelte sich dank seines markanten Griffs und der Gehäuseflanke innerhalb kürzester Zeit zu einer der Uhren mit dem höchsten Wiedererkennungswert der Welt. Omega besann sich folglich wieder auf sein einstiges Spitzenmodell und brachte ein völlig neues Design heraus. Die neue Kollektion machte Edelstahl-Armbänder für Luxusuhren erst salonfähig. Mit den vier Klauen, die das Saphirglas fest auf das Gehäuse drücken, dem integrierten Armband und dem Werk mit Chronometer-Zertifikat hatte Omega für seine Spitzenmodelle einen neuen Weg eingeschlagen. Obwohl die Uhr zunächst mit einem als Chronometer zertifizierten Quarzwerk herauskam, beschloss Omega auch hier wieder Automatik-Werke einzusetzen.

Zunächst wurde die Omega Constellation als reine Schmuckuhr vermarktet. Seit der ersten Uhrenkollektion aus dem Jahr 1982 änderte sie jedoch so oft ihr Erscheinungsbild, wurde technisch weiterentwickelt und verbessert. Heute wird sie damit allen Ansprüchen gerecht, die an eine moderne, luxuriöse und zugleich sportlich-elegante Armbanduhr gestellt werden.

 Omega Sondereditionen für Uhren-Botschafter

Besonders hervorzuheben ist die seit den 80er Jahren feststehende Lünette, die anstatt den eingravierten römischen Ziffern III und IX vier polierte Krappen besitzt. In den 1980er Jahren sah man diese Uhr an vielen berühmten Handgelenken: Der ehemalige russische Präsidenten Michail Gorbatschow oder Schauspieler Robert Wagner trugen ihre Constellation mit Stolz. Der Zeitmesser wurde von vielen herausragenden Persönlichkeiten der Weltgeschichte getragen. Omega begann, die sogenannten Uhren-Botschafter stärker in den Vordergrund zu stellen und Prominente wie Cindy Crawford, Martina Hingis, Pierce Brosnan und Anna Kournikova wurden wiederholt in Omega-Katalogen mit Constellation-Uhren abgebildet. Das Design wurde kühner, Uhren für Männer nahmen an Größe zu und erhielten ein sportlicheres Erscheinungsbild.

Die Constellation „Manhattan“ bekam 1995 ein erneutes Update, dabei wurden die vier typischen Klauen und das integrierte Armband beibehalten. Die Ränder sind weicher gestaltet und sie erhielt  Dauphine-Zeiger. Die Zifferblätter waren entweder aus Perlmutt oder hatten ein Guilloché-Muster. Es gibt also kaum noch Ähnlichkeiten zwischen der ursprünglichen Constellation von 1952 und der aktuellen Kollektion. Daran zeigt sich auch der zeitlose Charakter des Originaldesigns von 1982. Im Laufe der Zeit durchlief die Omega Constellation also einige optische Optimierungsprozesse. So vollzog sich nach und nach die Wandlung von einer Schmuckuhr zu einem Sportmodell.

Viele Uhren sind mittlerweile mit einer Chronographenfunktion ausgestattet, alle verfügen über eine präzise Ganggenauigkeit und einen großen Gehäusedurchmesser. Die Uhrenmodelle überzeugen außerdem durch ihre enorme Langlebigkeit, der Wartungsbedarf ist sehr gering. Erwähnenswert sind auch die große Vielfalt der unterschiedlichen Constellation-Modelle, einige sind mit Diamanten verziert, schlichtere Versionen überzeugen durch das hochwertige Automatik- und Quarzuhrwerk. Die Uhren sind in unterschiedlichen Materialien erhältlich, beispielsweise in Gold oder Stahl. Auch im Hinblick auf die Ausführung des Zifferblatts kann der Kunde zwischen zahlreichen unterschiedlichen Varianten wählen.

Die gesamte Constellation Linie wurde kürzlich durch Omega umgestaltet. Jedes einzelne Detail der Uhren wurde modernisiert und aufgewertet. Nur die berühmten Klauen zieren nach wie vor jede Constellation aus dem Hause Omega.

 

Die aktuelle Kollektion sowie Vintage-Modelle der Omega Constellation  finden Sie in unserem Online-Shop watch.de. Viel Spaß beim Einkaufen!

 

Das könnte Sie auch interessieren
Uhren mit blauem Zifferblatt auf watch.de
Uhren mit blauem Zifferblatt – elegant und sportlich zugleich
omega speedmaster
Neuschöpfung der legendären Speedmaster Apollo XI von 1969