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Qualitätssiegel für Omega Uhren: Master-Chronometer-Zertifizierung METAS

Omega Uhren Magnetfeldschutz

Die Schweizer Luxus-Uhrenmanufaktur Omega ist dafür bekannt, sich immer wieder neue und gleichzeitig höhere Qualitätsstandards für ihre Zeitmesser zu setzen. Bevor eine Omega Uhr die Master-Chronometer-Zertifizierung erhält und Ihr Handgelenk schmücken darf, muss sie sich äußerst anspruchsvollen Tests unterziehen. Die schwerste Prüfung: Master-Chronometer-Zertifizierung METAS. 

Für die Zufriedenheit ihrer Kunden stellt die im Jahr 1848 gegründete Manufaktur Omega ihre Uhren auf einen strengen Prüfstand. Jede Uhr muss den höchsten Standards in Bezug auf Wasserdichtigkeit, Präzision und Widerstandsfähigkeit gegenüber Magnetfeldern gerecht werden, bevor sie das Werk verlässt. Für die Master-Chronometer-Zertifizierung gilt es acht vom Schweizerischen Eidgenössischen Institut für Metrologie (METAS) zugelassene Test mit etwa 280 Teilschritten in zehn Tagen zu bestehen. Dabei handelt es sich nicht um Stichproben, sondern jedes einzelne Kaliber und jede einzelne Uhr wird getestet und bei Bestehen als “Master Chronometer” zertifiziert. Eine wahre Meisterleistung hat Omega im Bereich antimagnetische Technologien erzielt.

METAS-Zertifizierung: Magnetfeldschutz

Magnetfelder können die Leistungsfähigkeit eines mechanischen Uhrwerkes stark beeinträchtigen oder es sogar zum Stillstand bringen. Die Lösung dieses Problems beschäftigte die Uhrmacher über Jahre hinweg. Mit einem innovativen Magnetfeldschutz überstehen Omega Uhren im Test heute ein Magnetfeld von 15.000 Gauß (1,5 TESLA) völlig einwandfrei. So eignen sie sich insbesondere für Ärzte, die aufgrund der Verwendung von MRTs und Röntgengeräten regelmäßig in Kontakt mit starken Magnetfeldern kommen. Auch das Reisen per Flugzeug sowie die Fahrt in einer U-Bahn können eine Uhr magnetisieren. Die elektromagnetischen Felder eines Föhns, Staubsaugers, Tablets oder Induktionskochherdes sind dagegen gering und stellen für die meisten Uhren keine Gefahr dar, selbst ohne innovativem Magnetfeldschutz

Im Jahr 2013 präsentierte Omega die Seamaster Aqua Terra, deren gesamtes Uhrwerk aus antimagnetischen Materialien gefertigt ist. Selbst mit einem Saphirglasboden kann dieses Modell problemlos in der Nähe von starken Magnetfeldern getragen werden.

 

Die METAS-Zertifizierung beginnt nach Vollaufzug des Uhrwerks mit der ersten Magnetisierung. Bei zweimal 30 Sekunden in unterschiedlichen Positionen (vertikale und horizontale Lage) darf das Uhrwerk dabei nicht zum Stillstand kommen. Nach der Montage von Zifferblatt, Zeigern und Gehäuse wird im nächsten Schritt die ganze Uhr einem Dauermagnetfeld ausgesetzt. Auch unter einem simulierten Tragetest sowie starken Temperaturunterschieden wird die Uhr immer wieder magnetisiert. Nur wenn sie letztlich nicht mehr als fünf Sekunden im mittleren täglichen Gang (Abweichung der angezeigten Uhrzeit innerhalb eines Tages) und höchstens acht Sekunden zwischen den Lagen abweicht, erhält sie die anspruchsvolle METAS-Zertifizierung “Master Chronometer”, die weit über die allgemeine Chronometer-Prüfung hinausgeht.

Die acht Tests der METAS Zertifizierung umfassen neben verschiedenen Magnetfeldbelastungen auch die durchschnittliche chronometrische Präzision in verschiedenen Lagen und Zeiträumen, die Überprüfung der Gangreserve und die anspruchsvolle Prüfung auf Wasserdichtheit.

Das Team von Juwelier Ralf Häffner berät Sie gerne persönlich zu den Qualitätskriterien exklusiver Markenuhren. In unserem Online-Shop www.watch.de sowie unserem Fachgeschäft im Herzen von Stuttgart entdecken Sie eine große Auswahl an Omega Uhren.

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