Omega Uhren

10 Dinge, die Sie über Omega wissen sollten

Omega Uhren

Sie machen am Handgelenk von Astronauten und von Geheimagenten eine gute Figur: Die Rede ist natürlich von Omega-Uhren. Wir haben Wissenswertes zu Omega für Sie zusammengefasst.

#1 Woher stammt der Name Omega?

Die Firma Louis Brandt & Fils wurde im Jahr 1848 im Schweizer La Chaux-de-Fonds gegründet. Rund 50 Jahre später entwickelte die Gründerfamilie Brandt ein Taschenuhrkaliber, das in den Folgejahren mehrfach ausgezeichnet wurde.

Als letztmögliche Stufe der Perfektion wurde eben dieses Uhrwerk nach dem letzten Buchstaben des griechischen Alphabets benannt: Omega = Vollendung. Da der Erfolg der talentierten Uhrmacher anhielt, wurde der Firmenname im Jahr 1903 in S.A. Louis Brandt & Frère, Omega Watch Co. geändert: Der Markenname Omega war geboren.

Omega Taschenuhr

DeVille Taschenuhr, Bj. 1977

#2 Präzision in der Zeitmessung

Vor der Erfindung von Quarz und GPS waren die Industrienationen von präzisen mechanischen Uhrwerken abhängig. Observatorien hielten daher regelmäßig Wettbewerbe ab, bei denen Uhren unter unterschiedlichsten Voraussetzungen ihre Ganggenauigkeit beweisen mussten.

Omega ging bei diesen Wettbewerben immer wieder als Sieger hervor. Bei den Genfer Wettbewerben im Jahr 1931 gewann die Schweizer Uhrenmanufaktur den ersten Preis in allen sechs Kategorien. Im gleichen Jahr führte der Uhrenhersteller den Slogan “Omega – Exact time for life” ein und gab damit ein glaubwürdiges Versprechen.

#3 Mit der Speedmaster an die Pole der Welt

1968 erreichten Ralph Plaisted und drei seiner Kollegen den Nordpol. Sie waren die ersten Menschen, die den Nordpol zu Lande erreichten, genau gesagt auf Schneemobilen. Zu ihrer Ausrüstung gehörten Speedmaster-Uhren, die den eisigen Temperaturen trotzten.

Am anderen Ende der Welt – und einige Jahrzehnte später – starteten Arved Fuchs und Reinhold Messner 1989 eine Expedition durch die Antarktis zum Südpol. Auch Messner trug bei diesem insgesamt 92-tägigen Trip eine Speedmaster.

Omega Speedmaster Chronoscope

Die Speedmaster Chronoscope ist vom Design der 1940er inspiriert und bietet eine Tachymeterskala, Pulsometerskala und Telemeterskala

#4 Die erste Uhr auf dem Mond

Im Jahr 1969 konnte Omega einen weiteren Rekord für sich verbuchen: Am Handgelenk von Raumfahrer Buzz Aldrin war eine Omega Speedmaster die erste Uhr, die auf dem Mond getragen wurde.

Jahre vorher hatte sich eine Speedmaster, Ref. ST105.003, bei Tests der NASA gegen zahlreiche Konkurrenten durchgesetzt (darunter Rolex und Longines-Wittnauer) und das Zertifikat “Flight Qualified for all Manned Space Missions” erhalten. Der 21. Juli 1969 ging in die Geschichte der Menschheit ein und brachte der Speedmaster den liebevollen Beinamen “Moonwatch” ein.

Omega Speedmaster Moonwatch

Die Speedmaster Moonwatch Professional gehört nach wie vor zu den begehrtesten Omega-Modellen

#5 Master of the Sea

1948 lancierte Omega das Modell Seamaster zum 100. Jubiläum der Marke. 1957 wurde eine Seamaster für professionelle Taucher auf den Markt gebracht, die im Jahr 1970 erneut durch die Reihe Seamaster Ploprof (Plongeur Professionel = professioneller Taucher) getoppt wurde.
Die berühmte Ploprof, die selbst 1.200 Meter unter der Wasseroberfläche noch zuverlässig funktioniert, gibt es heute nach wie vor und der Name Seamaster ist zu einem Synonym für professionelles Tauchen geworden (Mehr lesen: Omega Seamaster: Taucheruhr für Tiefsee-Entdecker).

Omega Seamaster

Beliebte Variante: Die Seamaster 300M aus Edelstahl mit blauem Zifferblatt

#6 Olympische Zeitmessung

Seit dem Wettbewerb des Genfer Observatoriums im Jahr 1931 waren Omega-Uhren weltweit bekannt für ihre Präzision. Aus diesem Grund berief das Internationale Olympische Komitee Omega als ersten offiziellen Zeitnehmer für die Olympischen Spielen in Los Angeles (1932). Die Schweizer Uhrenmanufaktur stellte dafür 30 höchst präzise Chronographen zur Verfügung, die auf die Zehntelsekunde genau messen konnten. Bis dahin hatten Zeitnehmer bei den Olympischen Spielen ihre persönlichen Stoppuhren verwendet.

#7 James Bond und das große Kino

Auch wenn Ian Flemings Protagonist in den Büchern nur Rolex trägt, wird James Bond auf der Leinwand heute vielfach mit Omega assoziiert. Im Jahr 1995 trug der Kinoheld erstmals eine Seamaster (Golden Eye). Weitere James Bond Filme, in denen Omega eine Rolle spielte: Der Morgen stirbt nie, Die Welt ist nicht genug, Stirb an einem anderen Tag, Casino Royale, Ein Quantum Trost, Skyfall, Spectre und Keine Zeit zu sterben.

Auch in vielen anderen Kinofilmen trugen die Darsteller Omega-Uhren (Mehr lesen: Uhren in Filmen: Rolex, Tag Heuer, Jaeger-LeCoultre). Hier nur einige Beispiele:

  • In Up in the Air trägt George Clooney eine DeVille Hour Vision
  • In SALT trägt Angelina Jolie eine Omega Constellation Double Eagle Chrono
  • Im Film Der Kautions-Cop trägt Gerard Butler eine Omega Speedmaster Professional
  • In Apollo 13 spielten die Omega Speedmaster der Raumfahrer eine wichtige Rolle

#8 Omega und die Mächtigen der Welt

Abgesehen von offiziellen Markenbotschaftern hat Omega viele berühmte und mächtige Fans: Michail Gorbatschow, ehemals Staatspräsident der Sowjetunion, wurde häufig mit seiner goldenen Constellation Manhattan fotografiert. Papst Johannes Paul II. trug eine Omega DeVille Classic und auch Elvis, Buddy Holly und Ringo Starr gehörten zu den Omega-Fans. Einer der berühmtesten Träger war vielleicht John F. Kennedy. Bei seiner Amtseinführung im Jahr 1961 trug er die Ultra Thin Ref OT3980, auf deren Rücken folgende Worte graviert waren: “President of the United States John F. Kennedy from his friend Grant.” Heute befindet sich die geschichtsträchtige Uhr im Museum.

Omega Constellation

Die ersten Constellation-Modelle erschienen 1952. Heute gibt es mehr als 150 Varianten für Damen und Herren.

#9 Die Co-Axial-Hemmung

Im Jahr 1999 erregte Omega Aufsehen mit einer neuen, noch reibungsärmeren Hemmung: Die Co-Axial-Hemmung. Im Vergleich mit der herkömmlichen Ankerhemmung benötigt die Co-Axial -Hemmung weniger oder keine Schmierung und läuft über einen größeren Zeitraum wartungsfrei. Erfinder der Co-Axial-Hemmung war der Engländer George Daniels. Von Omega wurde die Hemmung für die Serienfertigung weiterentwickelt. Heute ist jede Uhr aus dem Hause der Schweizer Luxusmanufaktur mit einer Co-Axial-Hemmung ein zertifizierter Chronometer mit vier Jahren Garantie.

#10 Sieg über das Magnetfeld

2013 brachte Omega mit dem Kaliber 8508 weltweit das erste Uhrwerk auf den Markt, das selbst stärksten Magnetfeldern (>15.000 Gauss) standhielt. Die meisten antimagnetischen Uhrwerke werden durch einen weichen Eisenkern geschützt; Omega verfolgte einen anderen Ansatz, indem es sensible Bauteile aus nicht-magnetischen Materialien herstellte Silizium und NivaGauss). Damit fiel die Notwendigkeit einer schützenden Ummantelung weg. Vorteil: Durch diese Innovation konnten erstmals antimagnetische Uhren mit Datumsanzeige und Sichtfenster im Boden hergestellt werden. Noch heute wird das Kaliber 8508 in der Seamaster Aqua Terra 150M verbaut.

Omega Railmaster

Die Original-Railmaster wurde 1957 für Bahnpersonal und andere Menschen entwickelt, die in Reichweite elektrischer Felder arbeiteten – hier in der Neuauflage.

Welches Modell auch Ihr Favorit sein mag: Auf watch.de finden Sie eine große Auswahl Omega-Uhren zu Top-Preisen. Bei Fragen beraten wir Sie gern unter info@watch.de, per Telefon unter 0711 9330890 oder persönlich in unserem Geschäft in Stuttgart-Mitte.

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