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10 Dinge, die Sie über Omega wissen sollten

Omega ist eine der beliebtesten und berühmtesten Uhrenmarken weltweit. Von der NASA über die Olympischen Spiele bis hin zu James Bond hat sich das Unternehmen über die Jahre einen wohlverdienten Rockstar-Status unter den Uhrenherstellern aufgebaut. Wir haben zehn Fakten zusammengefasst, die Sie über Omega wissen sollten.

1. Woher stammt der Name Omega?

Die Firma, die eines Tages den Namen Omega tragen sollte, wurde bereits im Jahr 1848 im Schweizer La Chaux-de-Fonds gegründet. Rund 50 Jahre später brachte die Gründerfamilie Brandt ein Uhrwerk heraus, das in den Folgejahren mehrfach ausgezeichnet wurde. Um die letztmögliche Stufe der Perfektionierung zu symbolisieren, wurde eben dieses Taschenuhrkaliber nach dem letzten Buchstaben des griechischen Alphabets, Omega, benannt. Da der Erfolg von Omega über Jahre hinweg anhielt, wurde der Firmenname im Jahr 1903 in S.A. Louis Brandt & Frère, Omega Watch Co. geändert: Der Markenname Omega war geboren.

2. Präzision in der Zeitmessung

Vor der Erfindung von Quartz und GPS waren die Industrienationen von präzisen mechanischen Uhrwerken abhängig. Oberservatorien hielten daher regelmäßig Wettbewerbe ab, bei denen Uhren unter unterschiedlichsten Voraussetzungen ihre Ganggenauigkeit beweisen mussten.
Omega ging bei diesen Wettbewerben immer wieder als Sieger hervor. Bei den Genfer Wettbewerben im Jahr 1931 gewann Omega den ersten Preis in allen sechs Kategorien. Im gleichen Jahr führte der Uhrenhersteller den Slogan “Omega – Exact time for life” ein und gab damit ein haltbares Nutzerversprechen.

3. Mit Omega an die Pole der Welt

Omega Speedmaster1968 erreichten Ralph Plaisted und drei seiner Kollegen den Nordpol. Sie waren die ersten Menschen, die den Nordpol zu Lande, genauer gesagt auf Schneemobilen über das Eis, erreichten. Zu ihrer Ausrüstung gehörten Omega Speedmasters, die selbst den eisigsten Temperaturen trotzten.
Am anderen Ende der Welt starteten Arved Fuchs und Reinhold Messner (1990) eine Expedition durch die Antarktis zum Südpol. Auch Messner trug bei diesem insgesamt 92-tägigen Trip eine Omega Speedmaster.

4. Die erste Uhr auf dem Mond

Im Jahr 1969 konnte Omega einen weiteren Rekord für sich verbuchen: Am Handgelenk von Raumfahrer Buzz Aldrin war eine Omega Speedmaster die erste Uhr, die auf dem Mond getragen wurde. Jahre vorher hatte sich eine Speedmaster, Ref. ST105.003, bei Tests der NASA gegen zahlreiche Konkurrenten durchgesetzt (darunter Rolex und Longines-Wittnauer) und das Zertifikat “Flight Qualified for all Manned Space Missions”. Der 21. Juli 1969 ging in die Geschichte der Menschheit ein und brachte der Speedmaster den liebevollen Beinamen “Moon Watch” ein.

5. Master of the Sea

Omega Seamaster Diver 300m1948 lancierte Omega das Modell Seamaster zum 100. Jubiläum der Marke. Damit ist die Seamaster die älteste Modellreihe in der aktuellen Kollektion (dazu gehören u.a. Speedmaster, Constellation und DeVille). 1957 wurde ein Seamaster-Modell für professionelle Taucher auf den Markt gebracht (Omega Seamaster 300), das im Jahr 1970 erneut durch die Reihe Seamaster PloProf (Plongeur Professionel = professioneller Taucher) getoppt wurde: Diese Taucheruhr ist bis zu einer Wassertiefe von 600 Metern dicht. Bis heute ist der Name Omega Seamaster ein Synonym für professionelles Tauchen.

6. Olympische Zeitmessung

Omega Seamaster Planet Ocean 600 mSeit dem Wettbewerb des Genfer Observatoriums im Jahr 1931 waren Omega-Uhren weltweit bekannt für ihre Präzision. Aus diesem Grund berief das Internationale Olympische Komitee Omega als ersten offiziellen Zeitnehmer für die Olympischen Spielen in Los Angeles (1932). Omega stellte 30 höchst präzise Chronographen, die auf die Zehntelsekunde genau messen konnten. Bis dahin hatten Zeitnehmer bei den Olympischen Spielen ihre persönlichen Stoppuhren verwendet.

 

7. James Bond und das große Kino

Auch wenn Ian Flemings Protagonist in den Büchern nur Rolex trägt, wird James Bond auf der Leinwand heute vielfach mit Omega assoziiert. Im Jahr 1995 trug der Kinoheld erstmals eine Omega Seamaster (Golden Eye). Weitere James Bond Filme, in denen Omega eine Rolle spielte: Der Morgen stirbt nie, Die Welt ist nicht genug, Stirb an einem anderen Tag, Casino Royale, Ein Quantum Trost und Skyfall. Auch in vielen anderen Kinofilmen trugen die Darsteller Omega. Hier nur einige Beispiele:

  • Up in the Air
  • Salt
  • Krieg der Welten
  • Der Kautions-Cop
  • Sieben Jahre in Tibet

Und natürlich nicht zu vergessen: Apollo 13, in dem die Omega Speedmasters der Raumfahrer eine wichtige Rolle spielten. Fallen Ihnen noch weitere Filme ein? Einfach über die Kommentarfunktion ergänzen.

8. Omega und die Mächtigen der Welt

Omega De Ville PrestigeAbgesehen von offiziellen Markenbotschaftern hat Omega viele berühmte und mächtige Fans: Michail Gorbatschow, ehemals Staatspräsident der Sowjetunion, wurde häufig mit seiner goldenen Constellation Manhattan fotografiert. Papst Johannes Paul II. trug eine Omega DeVille Classic und auch Elvis, Buddy Holly und Ringo Starr gehörten zu den Omega-Fans. Einer der berühmtesten Träger war vielleicht John F. Kennedy. Bei seiner Amtseinführung im Jahr 1961 trug er eine Omega, auf deren  Rücken folgende Worte graviert waren: “President of the United States John F. Kennedy from his friend Grant.” Heute befindet sich die geschichtsträchtige Uhr im Omega Museum.

9. Die Co-Axial-Hemmung

Omega Seamaster Aqua Terra 150m Im Jahr 1999 erregte Omega Aufsehen mit einer neuen, noch reibungsärmeren Hemmung: Die Co-Axial-Hemmung. Im Vergleich mit der herkömmlichen Ankerhemmung benötigt die Co-Axial -Hemmung weniger oder keine Schmierung und läuft über einen größeren Zeitraum wartungsfrei. Erfinder der Co-Axial-Hemmung war der Engländer George Daniels, von Omega wurde die Hemmung für die Massenfertigung weiterentwickelt. Heute ist jede Omega-Uhr mit einer Co-Axial-Hemmung ein zertifizierter Chronometer mit vier Jahren Garantie.

10. Sieg über das Magnetfeld

2013 brachte Omega weltweit das erste Uhrwerk auf den Markt, das selbst stärksten Magnetfeldern (>15.000 Gauss) standhielt. Die meisten antimagnetischen Uhrwerke werden durch einen weichen Eisenkern geschützt; Omega verfolgte einen anderen Weg, indem es sensible Bauteile aus nicht-magnetischen Materialien herstellte. Damit fiel die Notwendigkeit einer schützenden Ummantelung weg. Vorteil: Durch diese Innovation konnten erstmals antimagnetische Uhren mit Datumsanzeige und Sichtfenster im Boden hergestellt werden.

Wenn Sie an weiteren Fakten über Omega oder bestimmten Modellen interessiert sind, schauen Sie einfach einmal bei watch.de oder in unserem Ladengeschäft Juwelier Ralf Häffner vorbei. Wir bieten eine große Auswahl an Omega-Uhren und beraten Sie gerne persönlich.

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