Breitling Omega

Breitling oder Omega: Welche Uhr ist besser?

Breitling oder Omega

Welche Uhr ist besser: Omega oder Breitling? Diese Frage wird immer wieder an uns herangetragen und lässt sich nicht so einfach beantworten. Beide gehören zu den beliebtesten Schweizer Uhrenherstellern und haben mit Modellen wie dem Breitling Navitimer oder der Omega Speedmaster Meilensteine in der Uhrengeschichte gesetzt. Wir starten einen Antwortversuch.

#1 Breitling oder Omega: Gemeinsamkeiten & Unterschiede

    • Image: Breitling und Omega gehören beide zu den populärsten Schweizer Uhrenmarken. In der Markenwahrnehmung schneidet Omega häufig ein Quäntchen besser ab als Breitling.
    • Preisklasse: Die beiden Uhrenmarken bewegen sich preislich ungefähr im gleichen Bereich, sowohl bei neuen als auch bei certified pre-owned Modellen.
      Zeitmesser in der Einstiegspreisklasse wie die Omega De Ville oder der Breitling Aviator starten um die 3.500 €. Breitling-Uhren sind leichter etwas günstiger zu bekommen als Omega-Uhren.
    • Qualität: Omega und Breitling liefern beide ausgezeichnete Qualität und sind bekannt für ihre Tool Watches sowie Zeitmesser mit einer hohen Wasserdichte: Der Breitling Superocean Chronograph M2000 ist bis 2000 Meter wasserdicht (200ATM), die Omega Seamaster PloProf 1200M bietet eine Wasserdichte bis 1200 Meter (120ATM).
    • Uhrwerke: Sowohl Breitling als auch Omega verbauen sowohl hauseigene als auch zugekaufte Uhrwerke. Im Vergleich zu Breitling bietet Omega allerdings kompliziertere Zeitmesser und mehr Uhren mit Manufakturwerken (Mehr lesen: ETA Uhrwerke vs. Manufakturkaliber). Omega verbaut nur mechanische oder Quarz-Werke, während Breitling auch eine Smartwatch im Repertoire hat.
      Sowohl Breitling- als auch Omega-Uhren sind COSC-zertifiziert – sie laufen also extrem präzise. Omega setzt auf die zusätzliche METAS-Prüfung und adelt seine Uhren damit zum Master-Chronometer.

#2 Omega oder Breitling: Die Geschichte

Beide Uhrenhersteller können eine lange Tradition vorweisen, auf die sie mit Stolz zurückblicken können. Ein Abriss:

  • Omega wurde im Jahr 1848 von Louis Brandt in der Schweiz gegründet und nach seinem Tod (1879) von seinen Söhnen übernommen. Sie entwickelten eigene Uhrenkaliber und gaben dem Unternehmen den Namen Omega – der letzte Buchstabe des griechischen Alphabets steht für “Vollendung”.
    Bei den Olympischen Spielen in Los Angeles 1932 war Omega erstmals offizieller Zeitnehmer bei allen Disziplinen – und ist es bis heute.
    In den 1960er Jahren ging Omega eine offizielle Partnerschaft mit der NASA ein. In der Folge davon wurde die Omega Speedmaster weltberühmt als erste Uhr auf dem Mond am Handgelenk von Astronaut Buzz Aldrin (Mehr lesen: Neuschöpfung der legendären Speedmaster Apollo XI von 1969).
    Seit Pierce Brosnan 1995 in Golden Eye eine Omega trug, ist Omega die offizielle Uhrenmarke von James Bond (Mehr lesen: Omega und James Bond).
Omega De Ville

Neben sportlichen und funktionalen Zeitmessern, kreiert Omega auch elegante Uhren wie die De Ville

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  • Breitling wurde 1884 von Leon Breitling in der Schweiz gegründet und später von seinem Sohn übernommen. Der Fokus des Uhrenherstellers lag auf Zeitmessung sowie verlässlichen Instrumenten für Piloten. Die Chronographen-Funktionen, wie wir sie heute kennen – zwei Drücker zum Starten, Stoppen sowie zur Nullstellung – gehen auf eine Breitling-Entwicklung aus dem Jahr 1923 zurück.
    Im Jahr 1932, als Omega Zeitnehmer bei den Olympischen Spielen wurde, ging Breitling Partnerschaften mit der Royal Air Force sowie der United States Army ein. Seither nimmt die Marke einen wichtigen Platz in der Geschichte der Luftfahrt ein.
    Im Jahr 1969, als die Speedmaster die erste Uhr auf dem Mond wurde, stellte Breitling voller Stolz das erste automatische Chronographenwerk in einem neuen Modell vor: Der Chrono-Matic. Das bahnbrechende Werk war gemeinsam mit Heuer, Buren, and Dubois-Depraz entwickelt worden.
    Eine der größten Innovationen in jüngerer Vergangenheit war die Breitling Emergency, eine Uhr mit einer integrierten Notfallbake für Extremsportler und damit ein echter Lebensretter.
Breitling Endurance Pro

Insgesamt ist die Kollektion von Breitling sehr sportlich, wie die Endurance Pro zeigt. In der Kollektion ‚Premier‘ bietet Breitling auch elegante Dreizeiger-Modelle.

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#3 Breitling oder Omega: Welche Marke bietet bessere Qualität?

Sowohl Breitling als auch Omega liefern ausgezeichnete Qualität – ganz gleich, für welche Marke Sie sich entscheiden: Die falsche Wahl gibt es also nicht.

Breitling Navitimer oder Omega Speedmaster

Breitling Navitimer B01Omega Speedmaster

Die “Moonwatch” überzeugt durch ihre schlichte Eleganz, die sich im gewölbten Uhrenglas, der umrandeten Tachymeter-Sala und den schnörkellosen Totalisatoren entfaltet.
Der Navitimer punktet mit maximaler Funktionalität, die sich in den komplexen Skalen und der fein geriffelten Lünette widerspiegelt.

Wer einen ikonischen Zeitmesser am Handgelenk tragen möchte, ist mit der Omega Speedmaster ebenso gut beraten wie mit dem Breitling Navitimer (Mehr lesen: Breitling Navitimer: Wissenswertes rund um eine Uhrenikone). Die wichtigsten Kaufkriterien sind Design, Historie und der persönliche Geschmack.

Breitling Superocean oder Omega Seamaster

Breitling Superocean HeritageOmega Seamaster 300

Sowohl die Omega Seamaster Heritage als auch die Breitling Superocean sind beliebte Taucheruhren. Die Omega Seamaster mag allein durch den 007-Bonus etwas bekannter und beliebter sein. Dafür punktet die Superocean durch den etwas geringeren Preis. In jedem Fall sind beide Modelle leichter erhältlich als die Rolex Submariner (Mehr lesen: Rolex Submariner: Die legendäre Taucheruhr im Porträt)

Im Bild zu sehen ist die Superocean Heritage in Roségold/Edelstahl im Vergleich mit der Omega Seamaster 300 in Sednagold. Das Lünetten-Inlay bei Omega besteht aus Keramik, während Breitling auf ein Edelstahl-Inlay setzt. Durch die leichte Riffelung der einseitig drehbaren Lünette bietet die Breitling einen besseren Grip als die Omega (Mehr lesen: So funktioniert die Lünette bei Armbanduhren).
In der Omega ist ein Manufakturkaliber mit Co-Axial-Hemmung verbaut. Großer Vorteil davon sind verlängerte Wartungsintervalle. In der Breitling ist ein modifiziertes ETA-Werk verbaut, was wiederum zum Vorteil hat, dass es sich leichter und günstiger warten lässt.

Beide Zeitmesser sind sehr elegant und ebenso zum Taucheranzug als auch zum Business Suit tragbar. Betrachtet man die gesamte Seamaster- und Superocean-Kollektion, werden die Modelle von Omega als eleganter und luxuriöser empfunden, während die Breitling-Zeitmesser eher als sportlich und funktional wahrgenommen werden.

Omega oder Breitling?

Die Entscheidung zwischen den beiden Marken ist und bleibt individuell (Mehr lesen: Rolex vs. Omega: Welche Uhr ist besser?) Gerne können Sie Uhren von Rolex, Breitling, Omega oder Patek Philippe in unserem Geschäft ans Handgelenk legen und miteinander vergleichen. Am Ende entscheidet Ihr Gefühl, welche Uhr besser für Sie ist. Fragen? Kontaktieren Sie das watch.de Team gerne unter info@watch.de, 0711 9330890 oder über Instagram.

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